Gebühren

Die Honorare werden unter Anwendung der gesetzlichen, rechtlichen und berufsständischen Bestimmungen für Anwälte frei mit den Klienten festgelegt. Dazu wird vor allem die für den Fall aufgewendete Zeit berücksichtigt, ebenso dessen Art und Schwierigkeitsgrad, die Wichtigkeit der in Frage stehenden Interessen, die Erfahrung der Anwälte und die erzielten Ergebnisse.

Bei der Übernahme eines Falls informiert die Kanzlei die Klienten über die Bedingungen und Abrechnung ihrer Honorare, je nach Art des Falls, den zu erbringenden Leistungen und den Zielen der Klienten.

Die Abrechnungsweise wird gemeinsam mit den Klienten festgelegt und bei Übernahme des Falls schriftlich festgehalten.

Die Kanzlei stellt ihrer Spesen und Honorare nach folgenden Modalitäten in Rechnung:

1.  Abrechnung im Nachhinein

Die Kanzlei stellt üblicherweise ihre Leistungen je nach Zeitaufwand für die Bearbeitung der Fälle durch die Anwälte der Kanzlei in Rechnung. Die unterschiedlichen Honorarsätze der beteiligten Anwälte werden den Klienten beim ersten Treffen mitgeteilt.

Die Honorare unterliegen dem aktuell gültigen Mehrwertsteuersatz.

Die Kanzlei verrechnet ihre Honorare regelmäßig in einer Honorarnote, die eine sehr genaue beschreibende Auflistung aller von den Anwälten der Kanzlei veranlassten Schritte und deren Honorarsätze enthält.

Die Kanzlei bemüht sich, ihre Klienten über besondere Umstände oder Ereignisse zu informieren, die zu einer Erhöhung der ursprünglich geplanten Honorare führen könnten.

2.  Pauschalabrechnung

Wenn das Ausmaß der zu veranlassenden Schritte zu Beginn des Falls genau genug festgelegt werden kann, ist es auch möglich, eine Pauschalsumme zu vereinbaren. Dies ist am häufigsten im Bereich der Beratung oder Abfassung von Rechtsgeschäften (Verfassen von Schreiben, Verträgen, Privaturkunden usw.) der Fall.

3.  Fixes Honorar mit zusätzlichem variablem Honorar

Die berufsständischen Regeln der Anwälte und das Verbot des “Pactum de quota litis” ermöglichen keine alleinige Festlegung von Honoraren auf Grundlage des rechtlichen Ergebnisses, sondern berechtigen nur zur Festlegung eines Teils der Honorare nach dem erreichten Ergebnis.

Im Verfahrensbereich kann die Kanzlei ein Pauschalhonorar vereinbaren, zu dem ein variables Honorar auf Prozentbasis für die Summen hinzukommt, die der Klient erhält. Diese Honorarbedingungen werden vertraglich festgelegt.

4.  Abonnement

Es kann auch ein jährlicher Abonnementvertrag mit den Klienten abgeschlossen werden. Dieser legt zu Beginn der Laufzeit ein Pauschalhonorar fest und kann je nach den Bedürfnissen der Klienten und der Art der übergebenen Fälle angepasst werden.

5.  Spesen

Reisekosten der Anwälte (Bahnkarten, Flugtickets usw.) sowie die Spesen und Honorare externer Leistungen (Boten, Gerichtsvollzieher, Gutachter, Übersetzer usw.) sind nicht in den Honoraren der Kanzlei enthalten und werden zusätzlich nach tatsächlichem Aufwand abgerechnet.

Die Spesen werden deutlich auf den Honorarnoten ausgewiesen und Spesenbelege können beigelegt werden.

6.  Provisionen

Unabhängig von der mit dem Klienten vereinbarten Abrechnungsart behält sich die Kanzlei das Recht vor, vor Beginn ihrer Arbeit eine Provisionsregelung zu beantragen.